Nun, die Insel ist irgendwie interessant. Obwohl mir spontan einfällt „tot – töter – Mandø“, Viel ist hier wirklich nicht los.
Am Vormittag laufen wir in Richtung Rømø . . . .
. . . . aber nicht wesentlich weiter als bis zur Kirche.
Die alten Grabsteine sind alle in einer Reihe aufgestellt. Nur die jüngeren Gräber sind auf dem kleinen Friedhof verteilt. Ich finde zwischen den alten Steinen als ältestes Sterbejahr 1890.
Im Brugsen finden wir ein paar Lebensmittel, deren Erwerb wir uns für die Insel aufgehoben haben. Hier so gar nichts kaufen . . . .?
Nachdem alles verstaut ist laufen wir wieder los gen Wasser / Watt. Ich möchte einmal um die Insel. Das ist für Heike zuviel. Wir trennen uns daher alsbald und ich laufe auf dem Deich einmal um die Insel rum. Eigentlich ist sie etwas größer als der Deichbereich. Der Deich fasst nicht alles ein. Ein Teil der Schafsweiden liegt außerhalb der Deiche. Aber für mich reicht der Spaziergang. Ich brauche etwas mehr als 2 Stunden. Wieviel km das jetzt waren . . . .?
Nach dem Rundweg, ich habe leider vergessen Wasser mitzunehmen und es ist warm und drückend, bin ich ziemlich kaputt. Das ändert sich mit dem Eis aus dem Café allerdings schnell. Wir schlabbern es auf einer Bank sitzend und schauen den „Bussen“ zu. Traktoren mit Anhängern auf großen hohen Reifen fahren wohl auch zur Flutzeit über den Damm und karren Tagesgäste in das kleine Dorf. Jetzt erklären sich auch die beiden Cafés und der Krug.
Während ich im Kreis gelaufen bin, hat Heike das Inselmuseum besichtigt und mit der jungen Wächterin der Geschichte interessante Gespräche über das Inselleben geführt.
Erst am Abend kühlt es sich etwas ab, als die Sonne verschwindet. Aber es bleibt drückend. Hoffentlich wir diese Reise nicht durch so ein Wetter beherrscht.