Fazit und Rückblick

Der Rücken hat diese Reise dominiert. Nicht direkt. Als wir starteten, war der Rücken schon fast wieder vollständig ok. Aber das war nicht abzusehen, vor Antritt der Reise. Die Planung war daher sehr locker, nichts war vorgebucht. Wir haben alles „auf den letzten Drücker“ umgesetzt.  Mit einer kleinen zeitlichen Verschiebung wäre es ggf. hier und da preiswerter geworden. Aber das hatten wir nicht recherchiert.

Eines hat auf alle funktioniert. Wir wollten vor den schwedischen Ferien Gotland besucht haben. Gotland soll beliebt sein bei den Schweden, wegen der Wetterstabilität im Sommer. Die Insel hat eine attraktive Fährverbindung nach Nynäshamn. Das liegt etwas südlich des Großraumes Stockholm und ist daher eine schnelle attraktive Verbindung für viele Menschen.

Gotland ist schön und um in der Michelin Bewertung zu bleiben: * * * = eine Reise wert. Es hat uns sehr gefallen. Der Plan mit der Vorsaison hat ja geklappt, hatte allerdings auch Nachteile. Nicht alles war in der Woche geöffnet. Wir hatten am Ende das Gefühl, einen Tag zu lang auf Gotland gewesen zu sein. In der Saison, wenn alles geöffnet hat, wäre uns das wahrscheinlich nicht passiert. Auch wenn uns Gotland gefallen hat und wir das ein oder andere Museum noch nicht besuchen konnten, wir müssen nicht noch einmal die Insel besuchen.

Wenn man bei einer Schwedenrundfahrt auf Gotland verzichtet, fällt die Reise preiswerter aus. Für die Fähren zwischen Visby auf Gotland und Oskarshamn auf dem Festland haben wir fast 330,– € bezahlt. 

Auf den ersten Blick haben wir im Zuge dieser Reise weniger ausgegeben, als geplant. Aber wir sind auch früher nach Hause gekommen, als ursprünglich vorgesehen. Auf den Tag heruntergerechnet haben wir statt ca. 170,– Euro/Tag sogar etwas mehr ausgegeben, nämlich ca. 176,– Euro/Tag.

954,–  Euro für Fahren (Fähren, Tanken, Parken, Brückenmaut)
420,– Euro für Übernachten auf Stellplätzen und Campingplätzen
399,– Euro für Lebensmittel
767,– Euro für Beute 
139,– Euro für Eintritte und Sonstiges
138,– Euro für Restaurant, Café und Co.

Dass wir uns in Europa im Zuge einer Reise u.U.  in vier oder fünf Ländern aufhalten, sind wir ja schon gewohnt. Diese Reise war zwar „nur“ eine Drei-Länder-Reise (Deutschland, Dänemark und Schweden) aber eine vier Währungen-Reise. Neben Euro, Dänischen Kronen und Schwedischen Kronen haben wir auch mit Norwegischen Kronen bezahlt (die Große Belt Brücke,  jedoch nur auf Grund unseres norwegischen Mautvertrages). 

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