Brighton – Tag 2

Gestern waren die Warnhinweise noch nicht aufgestellt.

Der Tag gestern zählt nicht als „Brighton-Tag“!

7 bft am Strand. Das ist spürbar. 7 Beaufort = 7 Windstärken bedeuten „steifer Wind“ und „spürbare Hemmung beim Gehen gegen den Wind; ganze Bäume bewegen sich“. Kein Wunder, dass die Warnhinweise aufgestellt worden sind. Aber besser als der Regen gestern allemal.

Wir stehen heute auf „wie immer“. Lassen uns aber Zeit, da das Wetter immer noch so ist wie gestern den ganzen Tag über.

Aber es läßt nach. Der Wetterbericht hat recht. Gegen  11:00 wird es trocken und wir gehen raus.

Häuseransicht in Whitehawk, dem Ortsteil, in dem der Campingplatz liegt.

Heute wollen wir noch einmal nach Brighton und tun, was wir am ersten Tag nicht getan haben: shoppen!!

Hört sich wilder an, als es wirklich ist. Eine Freundin von Heike hat darum gebeten ihr Tee und Kakao bestimmter Marken mitzubringen. Machen wir doch gerne. Heike möchte sich auch Tee mitnehmen, von Whittard. In der Niederlassung von Whittard bedient uns ein äußerst freundlicher und allerhöchst engagierter junger Mann. Es macht richtig Spaß von ihm beraten und bedient zu werden. Heike folgt dann auch gerne einer Empfehlung von ihm und nimmt einen 70%igen Kakao mit Meersalz mit. Schmeckt wirklich sehr kakaoig und hat auch einen extrem langen Abgang.

Das Café vom ersten Tag hat uns gut gefallen. Wir trinken dort einen Kakao und essen einen kleinen Kuchen. In der Gegenüberstellung wird deutlich, in welcher Liga der Whittard Kakao spielt. Wir fühlen uns dennoch wohl. Aber irgendwann wollen wir dann runter zum Strand.

Für sich genommen, sehen die einzelnen Artefakte aus der viktorianischen Zeit richtig stylish aus, wären da nicht die Betonburgen entlang der Seafront.

Auf der Promenade werden wir fast weggeblasen. Der steife Wind kühlt ausserdem recht kräftig. In die Sonne setzen ist also doch nichts. 

Wir gehen etwas spazieren und fahren dann recht durchgeblasen und ausgekühlt zurück zum Campingplatz. Es zieht sich auch wieder zu. Auf dem Campingplatz kommen wir nicht trocken an. Auf den letzten Metern erwischt uns noch ein Regenschauer. Aber wir haben ja einen warmen Bus. Schön für eine Trockenpause.

Lange halten wir es aber nicht aus. Die Sonne kommt durch und die dunklen Wolken verziehen sich alle. Wir wollen noch einmal an den Strand und in den Wind, wenn auch nicht sonderlich ausgedehnt. Wir müssen uns ja nicht unterkühlen.

Brandung an der Kaimauer der Marina.

Nachdem wir wieder aufgefrischt sind, gehen wir im Pub „The Bell Tower“ essen und ein Stout trinken. Nach Google ist der Pub und auch das Essen mit 4,6 Sternen bewertet. Wir finden zu recht. Aber heute am Mittwoch ist nicht viel los. Live Musik ist erst für’s Wochenende angekündigt. Wir bleiben so lange, dass wir fast im Dunkeln auf dem Campingplatz ankommen.

Hört sich spät an, ist es dank der Jahreszeit aber nicht. Ein Vorteil des Herbstes. Es bleibt noch Zeit genug die Bilder zu bearbeiten, das Reisetagebuch zu schreiben und anderen Menschen Grüße zu schicken.

 

   

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