London!

Heute sind die Beine müde vom spazieren gehen.

Was nicht so alles als Treiber dienen kann, sich in dieser Stadt die Füße abzulaufen.

Erst einmal geht es Vormittags noch einmal nach Canary Wharf, zum shoppen. Ich habe einen Beschaffungsauftrag abzuarbeiten, Tee von Whittard, Chelsea Breakfast, 100 Gramm für 7 GBP. Nicht billig. Das Wetter ist schön und ich nehme auch den Fotoapparat mit.

Die Gegensätze hier in London ziehen mich immer wieder an. Alt / traditionell und hypermodern, das Hochhaus „die Scherbe“ im Hintergrund berührt fast die Wolken.

Die Spitze berührt die Wolken wohl tatsächlich.

Nach einer Pause und einem Mittagssnack begebe ich mich in Gefahr (freiwillig und mit dem größten Vergnügen!!). Mit dem Bus D6 geht’s erstmal zur Underground Haltestelle Bethnal Green. Von dort mit der Central Line zur Tottenham Court Road um von dort per Pedes zur Greek Street No 3 zu laufen. Alles ging zu schnell. Ich bin noch vor 3pm dort. Geöffnet wird Milroys of Soho erst um 3pm. Also flitze ich noch ein wenig durch Soho um umliegende Straßen. Hier ist alles . . .  gut besucht, weil arg touristisch und das Wetter ist super.

Bei Milroys gerate ich an zwei nette und äußerst hilfsbereite Verkäufer. Ich bin der erste Kunde des Tages, aber nicht mehr lange. Während ich unschlüssig an meinen Whiskys nippe kommen andere Kunden und kaufen z.T. gut ein. Aber keiner trinkt sich einen Whisky um kurz nach 3pm, nur ich. Und dann gleich zwei. Kostenlos! Soweit die gute Nachricht. Mich interessieren die Abfüllungen, die ich in Deutschland nicht kaufen kann. Die gibt es hier bei Milroys, z.B. Abfüllungen für Millroys. Ich probiere einen Strathmill und einen Mannochmore und bleibe am Mannochmore, 13y, 52,7%, hängen (der Link funktioniert u.U. schon wenige Tage nach der Veröffentlichung des Blocks nicht mehr, da insgesamt nur 319 Flaschen abgefüllt worden sind). Stimmt, der ist – seufz – erst recht nicht billig.

Mit dem Whisky im Gepäck und auch leicht angedüselt (zum Lunch hatte ich einen Apfel und Frühstück habe ich nicht gehabt), mache ich mich auf zur Wasserbushaltestelle Embankment.

Brunnen am Trafalgar Square

Vom Embankment Pier fahre ich mit dem Wasserbus bis nach Canary Wharf zurück.

Vor vielen, vielen Jahren war das Monument noch das höchste Bauwerk dieser Gegend und von seiner Spitze hatte man eine Bombenaussicht – und ich bin so alt, dass ich mich daran erinnern kann. Heute muss man das Monument im bild oben suchen.

Sieht so aus, als würde die Natur von den vielen Glas- und Stahlkollossen überrollt.

Der Anleger bei Canary Wharf fällt vor den Wolkenkratzern fast gar nicht auf.

Ob ich mich morgen nochmals freiwillig in Gefahr begeben soll? Berrry Bros.  Rudd entwickelt auch Anziehungskräfte. Aber mit dem Mannochmore ist das Budget schon heftig ausgenutzt.

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