Sonntag auf Fanø – ein Tag zum ‚Einleben‘

Der „Hafen“ von Sønderho.

Der Aufenthalt hier ist immer ziemlich faul. Schlafen bis wir wach werden, ohne Wecker. Ofen anzünden, frühstücken, aus dem Fenster starren (das Haus ist renoviert worden und hat am Eßplatz jetzt zwei bodentiefe Fenster bekommen).

Unser Domizil für die nächsten 14 Tage.

Danach wandeln wir erst einmal durch’s Dorf. Mal sehen was sich so verändert hat. Erwartungsgemäß nicht viel. Das Café „Die drei Schwestern“ ist umgezogen, der Bonbon-Laden auch. Das war’s auch schon im Wesentlichen. Hier ist halt alles verpennt, zumindest im November. Sollen wir mal im Sommer kommen? Wenn das Wetter toll ist? Wenn aber auch alle Häuser ausgebucht sind? Hmmm.

Auf dem Weg ins Dorf . . . einzelne Stücke dieser sympathischen Tiere kann man im Hofladen kaufen.
Blick auf den alten Hafen und die Fahrrinne.
Die alte Fahrrinne zum ehemaligen Hafen. Heute nur noch für Freizeitboote nutzbar, wenn nicht gerade Ebbe ist.

Für Heikes Knie war das erst einmal genug. Ich mache allein einen Bogen über die Dünen und den Strand.

Blick vom Südende der Insel Richtung Festland und Rømø

Mit dem Fahrrad hole ich aus dem Dorf noch drei große Beutel Holz für den Ofen. Das Thema Übergewicht setzt sich fort, glaube ich. Für diese Lasten ist das kleine Faltrad irgendwie nicht gedacht. Ich eiere ganz schön durch die Landschaft. Heike liest. Sie hat einen beachtlichen Stapel Lektüre mitgenommen. Das ist ein ehrgeiziger Plan, Respekt.

Die kleine Lastenfahrt mit dem Fahrrad reicht mir nicht wirklich. Ich fahre nochmal zum Strand. Diesmal in die andere Richtung. Es ist schon Nachmittag. Die Dämmerung kündigt sich an. Um diese Zeit sind nur noch die totalen Meerfans am Strand . . . und Bernsteinsucher. Ach, ich vergaß die zahlreichen Hundebesitzer. Leider lassen sie ihre Viecher auch ohne Leine laufen, nicht jede/r, aber m.E. zu viele. Na ja, heute fliege ich keine Drachen.

Auf dem Rückweg scheuche ich ein Reh an unserem Haus auf. Viel Angst scheinen sie nicht zu haben.

Der Tag endet wie immer mit einem frühen Abendbrot und in der Sauna. Pro kw/h zahlen wir hier 0,46 € für den Strom. Das ist nicht wenig. Da hier alles mit Strom betrieben wird (auch die Heizung, nur der kleine Schwedenofen nicht), kommen schnell 5-7€ täglich zusammen. Aber auf die Sauna wollen wir keineswegs verzichten.

2 Antworten auf „Sonntag auf Fanø – ein Tag zum ‚Einleben‘“

  1. Mit einem E Book statt Papierbüchern kann man auch beachtlich Gewicht einsparen 😉 soviel in Sachen Übergewicht.
    Liebe Grüße vom linken Niederrhein und noch einen schönen Aufenthalt
    Rolf

    1. Hallo Rolf. Kein schlechter Tip. Aber . . . . das muss man (resp. frau) auch wollen. Der bittersüße Witz ist, sie hat einen. Dennoch findet neuer Lesestoff nur über den Umweg über die Papierindustrie und der Buchhändler den Weg in ihren Besitz. Tja, was will man da noch machen?! Viele Grüße zurück von der heute sehr verregneten Insel.

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