Waltrop – Dünkirchen – Dover – London

Auf der DFDS Fähre von Dünkirchen nach Dover

Die Fahrt gen England an einem Sonntag ist meistens entspannt. Kein Stau, nirgendwo. Auch in Antwerpen nicht. Nun, wir sind auch früh losgefahren und schon Mittags am Anleger in Dünkirchen. Und weil alles viel reibungsloser funktioniert hat, als befürchtet, stehen wir auch fast 2 Stunden vor der Abfahrtszeit schon in der Reihe und warten darauf auf’s Schiff gelassen zu werden. Wir sind dann hinter den LKW auch schon fast das erste Privatfahrzeug, das die Rampe hochfahren darf und insgesamt das dritte Fahrzeug, hinter zwei LKW, das in Dover das Schiff verläßt. So schnell waren wir bislang selten auf der Straße . . .

. . . und in London. Und dann haben wir auch noch das Glück einen legalen Parkplatz in der Straße zu finden. Super! Ich muss nicht sofort weiterfahren, nachdem Heike ausgestiegen und bei Sohn und Familie vorrübergehend eingezogen ist. Aber die Freude wird getrübt. Ein Anruf! Vom Campingplatz! Wann ich denn nun bitte endlich gedenke zu kommen. Na ja, nicht genau so, aber in der Message schon. Was ist das den für ein Team? Sie wechseln hier in London auf dem Campingplatz oft, wahrscheinlich ist der Job streßiger als auf den anderen Plätzen des Clubs. Sie klingt auf alle Fälle ziemlich steif und formal. Das hatten wir noch nie. Aber irgendwann ist immer das erste Mal bei irgendwas.

Blackwelltunnel – eine der wenigen Querungen der Themse, die ich mit unserem Camper wg. der Höhe nutzen kann.

Ich bin dann auch „pünktlich“ vor 6pm auf dem Platz (wir waren für das Zeitfenster 5-6pm angemeldet!!). Das Team macht echt einen gestressten Eindruck. Nun, der Platz ist voll, bis auf den letzten Platz besetzt. Half term – eine Woche Ferien in England, mitten im Schuljahr. Scheint eine Menge Menschen hierher zu locken. Es sind auch Familien aus Deutschland hier. Winterferien in Bayern??!?

Nach dem Aufbau des Fahrzeugs (ausrichten, Strom anschließen) und dem Einrichten (Fahrerhaus isolieren, Bett und Tisch aufbauen) lohnt es nicht mehr zurück zur Familie zu fahren. Sie gehen erfahrungsgemäß immer früh ins Bett. Nur für eine knappe Stunde Familie ist mir die Fahrerei mit der Elizabeth-Line dann zu viel.

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