London – Mottisfont – Wareham (Hunters Moon)

Heckenschnitt am Straßenrand

Heute geht’s von Abbey Wood Campsite nach Hunters Moon Campsite in Wareham, Dorset.

Auf dem Weg nach Cornwall werden wir insgesamt vier Nächte in anderen Grafschaften übernachten. Zwei Nächte in Dorset, zwei in Devon. Letztlich werden es gar nicht so viele in Cornwall selber sein.

Anfänglich* hatten wir den Ehrgeiz innerhalb von 2 Stunden nach dem Aufstehen reisefertig zu sein. Also geduscht, gefrühstückt, abgewaschen, Auto gerüstet, Schwarz- und Grauwasser entsorgt, Frischwasser aufgefüllt.  Ist vielleicht immer noch nötig, wenn wir jeden Tag auf einem anderen Campingplatz übernachten und täglich auch noch viel fahren. Aber es ist streßfreier, mindestens zwei, besser sogar noch drei Nächte an einem Ort zu bleiben und weniger lange Strecken einzuplanen. Das haben wir uns für diese kleine Reise zumindest vorgenommen.

Auch im Zuge dieser Reise werden wir wieder viele Nation Trust Sehenswürdigkeiten aufsuchen. Die erste ist heute Mottisfont. Wir unterbrechen dort die Fahrt nach Wareham.

Mottisfont Herrenhaus

Das Wetter ist gut. Aber die Wege sind schlammig. Wir können zwar an einem kleinen Fluss entlanglaufen, der Rückweg auf der anderen Seite ist uns auf Grund der Überflutungen allerdings verwehrt. Es ist relativ warm, irgendwie sind wir zu warm angezogen. Im Garten stehen viele bezaubernde Frühlingsblumen, Osterglocken in allen Größen und Sorten sind überall zu sehen, die Schneeglöckchen sind schon fast verblüht.

Aber viele Teile des Garten sehen noch der Jahreszeit entsprechend trübe aus.

Mottisfont Walled Garden

Das Haus selber beeindruckt uns nicht nachhaltig. Schon einen Tag später schauen wir uns an und fragen uns, was darin besonders und anders war, als in anderen Häusern, die wir schon kennen.

In Wareham angekommen kaufen wir erst einmal in einem Saintsbury’s ein – wg. der Süßigkeit TimTams, die wir von Kim aus Neuseeland kennen. Wir müssen eine nicht sehr umfangreiche Parkgebühr entrichten und hätten die Chance gehabt, sie mit dem Einkaufspreis zu verrechnen, aber . . . . . . :o(

Ansonsten tanken wir immer unmittelbar nach der Ankunft und nach einer längeren Fahrstrecke. Heute war die Strecke irgendwie gefühlt länger als die km es hergeben, immer wieder Stau. Wir wollen nur noch auf den Platz und uns einrichten, tanken geht auch morgen.

Während wir auf den Platz zufahren bekommen wir einen Anruf. Von der Rezeption. Wann wir den wohl kommen wollen, die Rezeption schließt gleich. Wir können die Dame an der Rezeption sehen, wie sie den Telefonhörer in der Hand hält. Mein Gott, das hatten wir doch noch nie. So genau hat das in den vergangenen Jahren niemanden interessiert. Entweder ich kann mich nicht so richtig verständlich machen und die Dame versteht mich nicht, oder sie will nicht wirklich darauf antworten. Wieso wir jetzt diese neuen Erfahrungen machen, bleibt mir also verborgen.

* Während unserer ersten Reisen mit dem Camper.

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